DocuSign-Alternative 2026: Verträge unterschreiben ohne Abo
DocuSign ist der Marktführer für digitale Unterschriften. Über eine Milliarde Nutzer, börsennotiert, von jedem zweiten Unternehmen genutzt. Aber ist DocuSign wirklich die beste Wahl für dich?
Das Problem mit DocuSign
DocuSign ist hervorragend – wenn du täglich dutzende Verträge versendest. Für alle anderen ist es schlicht zu teuer und zu kompliziert.
Die Kosten:
- Starter-Plan: $10/Monat (nur 5 Dokumente!)
- Standard-Plan: $25/Monat
- Business Pro: $40/Monat
Dazu kommt: Selbst beim günstigsten Tarif brauchst du ein Konto, musst dich verifizieren, und die Oberfläche ist für Enterprise-Kunden gemacht – nicht für jemanden, der einmal im Monat einen Freelancer-Vertrag unterschreiben lässt.
Wann DocuSign Sinn ergibt
DocuSign ist die richtige Wahl, wenn:
- Du hunderte Verträge pro Monat versendest
- Du komplexe Workflows mit mehreren Unterzeichnern brauchst
- Dein Unternehmen strenge Compliance-Anforderungen hat
- Budget keine Rolle spielt
Wann DocuSign keinen Sinn ergibt
Für die meisten von uns ist DocuSign überdimensioniert:
- Du unterschreibst nur ein paar Verträge pro Jahr
- Du willst einfach nur eine Unterschrift einholen
- Du bist Freelancer, Vermieter oder Kleinunternehmer
- Du hasst Abos für Dinge, die du selten nutzt
Was du wirklich brauchst
Eine digitale Unterschrift muss nicht kompliziert sein. Im Kern brauchst du nur:
- Einen Vertrag – als PDF oder Text
- Einen Link – zum Versenden an die andere Partei
- Eine Unterschrift – digital, aber rechtsgültig
- Einen Nachweis – dass die Unterschrift authentisch ist
Das war's. Kein CRM, keine Workflows, keine Integration mit 500 anderen Tools.
E-Signaturen sind rechtlich anerkannt
Viele denken, eine „echte" Unterschrift muss auf Papier sein. Das stimmt nicht. Die eIDAS-Verordnung in der EU und vergleichbare Gesetze weltweit erkennen elektronische Signaturen als rechtsgültig an.
Es gibt drei Stufen:
| Stufe | Bezeichnung | Sicherheit | Anwendungsfall |
|---|---|---|---|
| 1 | Einfache elektronische Signatur | Basis | Allgemeine Verträge |
| 2 | Fortgeschrittene elektronische Signatur | Mittel | Geschäftsverträge |
| 3 | Qualifizierte elektronische Signatur | Höchste | Notarielle Dokumente |
Für 99 % aller Verträge reicht Stufe 1 oder 2. Mietverträge, Freelancer-Verträge, NDAs, Dienstleistungsverträge – alles kein Problem mit einer einfachen E-Signatur.
Die bessere Alternative: Pay per Use
Warum ein Abo bezahlen, wenn du nur gelegentlich einen Vertrag unterschreiben lassen musst? Das Pay-per-Use-Modell ist sinnvoller:
Vorteile:
- Keine monatlichen Kosten
- Keine Bindung
- Kein Konto nötig
- Einfacher für beide Seiten
So funktioniert es mit canusign:
- Vertrag erstellen oder hochladen
- Unterschriftsfelder definieren
- Link teilen
- Die andere Partei unterschreibt
- Du lädst den unterschriebenen Vertrag herunter
Kosten: 1 € pro Vertrag. Oder 15 €/Monat für unbegrenzte Verträge.
Vergleich: DocuSign vs. canusign
| Funktion | DocuSign | canusign |
|---|---|---|
| Preis | Ab $10/Monat | 1 € pro Vertrag |
| Konto erforderlich | Ja | Nein |
| Verträge erstellen | Ja | Ja |
| PDFs hochladen | Ja | Ja |
| Mehrere Unterzeichner | Ja | Ja |
| Rechtsgültig in der EU | Ja | Ja |
| Audit-Trail | Ja | Ja |
| Enterprise-Funktionen | Ja | Nein |
| Komplexe Workflows | Ja | Nein |
Für wen ist canusign?
- Freelancer: Dein Kunde muss den Vertrag unterschreiben? Link senden, fertig.
- Vermieter: Mietvertrag, Übergabeprotokoll, Nebenkostenabrechnung – alles digital.
- Kleinunternehmer: Dienstleistungsverträge, NDAs, Kooperationsvereinbarungen.
- Privatpersonen: Kaufverträge, Vollmachten, was auch immer du brauchst.
Fazit: Einfachheit gewinnt
DocuSign ist großartig für große Unternehmen mit komplexen Anforderungen. Für alle anderen ist es, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Wenn du nur gelegentlich einen Vertrag unterschreiben lassen musst, brauchst du keine Enterprise-Software. Du brauchst eine einfache Lösung, die funktioniert.
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